Kategorie: Aktuelle Meldung

EMR @ IFA – Medienrechtliche Eindrücke

Als weltgrößte Messe für Consumer Electronics und Home Appliances bieten die Aussteller kaum Forschungsvorhaben in ihren Vorstellungen sondern vielmehr weitgehend seriennahe oder in Serie gefertigte Produkte. Überraschungen sind damit nicht mehr zu erwarten, gleichwohl lässt sich aus der Vielzahl der vertretenden Produkte und Hersteller eine Tendenz und aktuelles Gesamtbild ableiten. Aus dem Blickwinkel des Medienrechts und der Medienpolitik bot die IFA dementsprechend auch kaum Neuerungen. Die begründet sich damit, dass der Schwerpunkt der vorstellten Innovation auf verbesserter Hardware lag.. Am deutlichsten zeigte sich dieses Bild an den Fernsehgeräten. Während mit allgegenwärtigen Geräten mit HDR und OLED Technologie die Bildqualität...

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IRIS Spezial: Medieneigentum – Marktrealitäten und Regulierungsmaßnahmen

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle des Europarats hat am 13.02.2017 in Zusammenarbeit mit dem EMR eine neue Ausgabe der Reihe IRIS Spezial zum Thema „Medieneigentum – Marktrealitäten und Regulierungsmaßnahmen“ veröffentlicht. Im Hinblick auf die ständig zunehmende Medienkonzentration bietet der Bericht einen Überblick über die Kontrollfunktionen und die Schutzmechanismen beim Medieneigentum in Europa. Die Pressemitteilung der Informationsstelle finden Sie hier. Die Ausgabe kann im Online-Shop der Informationsstelle erworben...

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Save the Date: 24.04.2017 – Veranstaltungsankündigung: Willensbildung des Volkes im Internet der Bots und Trolle

Save the Date Montag, 24. April 2017, 10:30 bis 16:00 Uhr Vertretung des Saarlandes In den Ministergärten 4, 10117 Berlin Willensbildung des Volkes im Internet der Bots und Trolle Einiges im Internet kommt ganz ohne menschliches Zutun aus: Im Internet der Dinge kommunizieren Maschinen, um irgendeine Aufgabe zu erledigen. Der US-amerikanische Wahlkampf hat gezeigt, dass die Maschinen – Bots genannt – auch über Politik kommunizieren können. Um das Perpetuum mobile algorithmischer Echokammern auf Touren zu bringen, wirft ein Troll, ein beseeltes Wesen mit böser Absicht, gelegentlich etwas in die Diskussion. Die Bots, die Algorithmen der als soziale Medien bezeichneten Plattformen und Suchmaschinen greifen die Inhalte auf und erklären sie zur herrschenden Meinung. Ein Symposium des EMR will im ersten Teil den Sachverhalt klären: Was spielt sich technisch ab, wie erkennt man die Maschine zu Mensch-Kommunikation und was ist wirklich im US-Wahlkampf geschehen? Die Eingriffe in die gesellschaftliche Kommunikation finden in der Erwartung statt, dass sie etwas bewirken – ein wenig nach dem Muster der Schweigespirale von Noelle-Neumann: Wer in der Kommunikation untergeht, verliert. Aber beschreibt dieses Kommunikationsmodell noch die Wirklichkeit? Das soll geklärt werden, bevor verfassungsrechtliche Grundlagen in Erinnerung gerufen werden. Schließlich sollen diejenigen Parteien zu Wort kommen, denen Chancen zugerechnet werden, im kommenden Bundestag vertreten zu sein – CDU/CSU, SPD, Grünen, LINKE, AfD und FDP. Wie stehen die Parteien zum Einsatz von Bots und Trollen? Im Anschluss soll...

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Veranstaltung „Berichterstattung aus dem Gerichtssaal: Wie viel Öffentlichkeit verträgt das Verfahren?“ am 22.03.2017 in Berlin

EMR-Veranstaltung    in Kooperation mit dem Deutschen EDV-Gerichtstag e.V. Mittwoch, 22. März 2017, 18:30 bis ca. 21:00 Uhr Hotel Ellington, „Kleine Lounge“, Nürnberger Straße 50-55, 10789 Berlin Einladung „Berichterstattung aus dem Gerichtssaal: Wie viel Öffentlichkeit verträgt das Verfahren?“ Das Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) e.V. veranstaltet gemeinsam mit dem Deutschen EDV-Gerichtstag e.V. in Berlin die Veranstaltung zum Thema „Berichterstattung aus dem Gerichtssaal“. Mündliche Verhandlungen vor Gericht sind regelmäßig öffentlich. Eine Berichterstattung durch elektronische Medien findet, von wenigen Ausnahmen abgesehen, in Deutschland kraft Gesetzes nicht statt. Im europäischen Ausland ist dies teils anders. Auch in Deutschland gibt es Bestrebungen, das strikte gesetzliche Verbot der Bild- und Tonberichterstattung aus dem Gerichtssaal zu lockern. Die Gerichtsberichterstattung der Presse ist ein ganz besonders sensibles Genre. In den meisten Verfahren werden persönliche Dinge oder Geschäftsgeheimnisse erörtert. Der Grundsatz der Öffentlichkeit dient indes auch dazu, die rechtsprechende Gewalt in die öffentliche Meinungsbildung, die wesentlicher Bestandteil des Demokratieprinzips ist, einzubinden. Bei der Berichterstattung über grundsätzliche Verfahren – nicht nur – der Obergerichte geht es den Medien nicht um Voyeurismus. Es geht um die öffentliche Begleitung richterlicher Rechtsfortbildung und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft – auch in der modernen Medienwelt. Inwieweit das Rechtsgespräch des Gerichts und der Beteiligten in diesen Verfahren mit O-Ton und Bildern aus dem Gerichtssaal in den zeitgemäßen elek­tronischen Medien aufgegriffen werden kann, ohne die rechtsstaatlichen Prozessziele und berechtigten Belange der Verfahrensbeteiligten zu beeinträchtigen,...

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