{"id":4030,"date":"2018-07-24T09:48:28","date_gmt":"2018-07-24T07:48:28","guid":{"rendered":"https:\/\/emr-sb.de\/?p=4030"},"modified":"2018-07-24T09:48:28","modified_gmt":"2018-07-24T07:48:28","slug":"rundfunkkommission-startet-online-anhoerung-zum-medienstaatsvertrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/emr-sb.de\/fr\/rundfunkkommission-startet-online-anhoerung-zum-medienstaatsvertrag\/","title":{"rendered":"Rundfunkkommission startet Online-Anh\u00f6rung zum Medienstaatsvertrag"},"content":{"rendered":"<p class=\"Text\" style=\"line-height: 150%;\">Die Gesetzgebungskompetenz in Bezug auf die Medien liegt gem\u00e4\u00df Art. 30, 70 GG bei den L\u00e4ndern. In Bezug auf den Rundfunk koordinieren die L\u00e4nder bereits seit 1987 ihre Landesgesetzgebung durch Staatsvertr\u00e4ge, die durch Zustimmungsgesetze der L\u00e4nder in Landesrecht transformiert werden und daher eine bundesweit in gro\u00dfen Teilen einheitliche Regulierung im Bereich des Rundfunks und seit 2007 auch im Bereich der Telemedien schaffen. Hierzu\u00a0verst\u00e4ndigen sich die L\u00e4nder in der\u00a0Rundfunkkommission, die traditionell von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz koordiniert wird und als Gespr\u00e4chsforum f\u00fcr die gemeinsame Medienpolitik und als Beschlussinstanz, deren Ergebnisse den Landesregierungen und den Landesparlamenten zur Abstimmung vorgelegt werden, dient. Die Rundfunkkommission hat am 13. Juni 2018 einen ersten <a href=\"https:\/\/www.rlp.de\/fileadmin\/rlp-stk\/pdf-Dateien\/Medienpolitik\/Medienstaatsvertrag_Online_JulAug2018.pdf\" class=\"mtli_attachment mtli_pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitsentwurf f\u00fcr einen Medienstaatsvertrag<\/a> beraten.<\/p>\n<p class=\"Text\" style=\"line-height: 150%;\">Hintergrund des Entwurfs ist auch und vor allem die Integration der Bestimmungen der novellierten AVMD-Richtlinie (vgl. hierzu auch die <a href=\"https:\/\/emr-sb.de\/synopsis-avms\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Synopse des EMR<\/a>), die unter Zugrundelegung der geplanten Umsetzungsfrist von 21 Monaten bis Anfang 2020 in nationales Recht umgesetzt werden m\u00fcssen. Dr. J\u00f6rg Ukrow, gesch\u00e4ftsf\u00fchrendes Vorstandsmitglied des EMR, hatte sich in der vergangenen Woche im Rahmen seines Beitrages &#8220;Die Umsetzung der Novelle der AVMD-Richtlinie als m\u00f6glicher Bestandteil eines \u201eStaatsvertrages zur positiven Medienordnung (Medienstaatsvertrages)\u201c ebenfalls mit dieser Thematik befasst und im Rahmen einer synoptischen Darstellung Vorschl\u00e4ge erarbeitet, wie eine\u00a0Umsetzung auf Basis der bekannten Verst\u00e4ndigung im Trilog-Verfahren, insbesondere in Bezug auf die Erweiterung des Anwendungsbereichs, die\u00a0\u00a0Liberalisierung zeitlicher Werbegrenzen, den Verbraucherschutz und die F\u00f6rderung der Barrierefreiheit, in staatsvertraglicher Form erfolgen k\u00f6nnte. Der Beitrag aus der Reihe &#8220;Aktuelles Stichwort&#8221; ist <a href=\"https:\/\/emr-sb.de\/avmd-richtlinie-stv-zur-positiven-medienordnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">hier<\/span> <\/strong><\/a>abrufbar.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Text\" style=\"line-height: 150%;\">Der Entwurf der Rundfunkkommission enth\u00e4lt ebenso konkrete Regelungsvorschl\u00e4ge zu den Bereichen des Rundfunkbegriff insbesondere in Bezug auf Zulassungspflicht und Streaming, Plattformregulierung und erstmals auch f\u00fcr Intermedi\u00e4re wie soziale Netzwerke, Suchmaschinen oder Videoplattformen. Die inhaltliche Federf\u00fchrung zu den einzelnen Regelungsbereichen liegt bei den L\u00e4ndern Hessen (Rundfunkbegriff), Nordrhein-Westfalen (Plattformregulierung) und Hamburg (Intermedi\u00e4re).\u00a0Zu dem Entwurf hat die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz nunmehr ebenfalls eine \u00f6ffentliche Anh\u00f6rung gestartet, wobei sowohl Medienschaffende als auch Mediennutzer zur Beteiligung aufgerufen sind.\u00a0Die Rundfunkkommission beabsichtigt, im Herbst \u00fcber die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses zu beraten.<\/p>\n<p>Die Pressemitteilung der Staatskanzlei sowie der Entwurf f\u00fcr einen Medienstaatsvertrag sind hier abrufbar:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rlp.de\/de\/landesregierung\/staatskanzlei\/medienpolitik\/beteiligungsverfahren-medienstaatsvertrag\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.rlp.de\/de\/landesregierung\/staatskanzlei\/medienpolitik\/beteiligungsverfahren-medienstaatsvertrag\/\u00a0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gesetzgebungskompetenz in Bezug auf die Medien liegt gem\u00e4\u00df Art. 30, 70 GG bei den L\u00e4ndern. 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