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Juli 2018 &#8211; 1 BvR 1675\/16)<\/a>\u00a0zur Verfassungsm\u00e4\u00dfigkeit des Rundfunkbeitrags, ver\u00f6ffentlicht das EMR in seiner Reihe &#8220;Aktuelles Stichwort&#8221; einen Beitrag von\u00a0Dr. J\u00f6rg Ukrow, gesch\u00e4ftsf\u00fchrendes Vorstandsmitglied des EMR, der eine erste Einordnung der Entscheidung aus medienrechtlicher Perspektive trifft.<\/p>\n<div class=\"absatz\">\n<div class=\"links\">\n<p>Das BVerfG hatte heute entschieden, dass das Grundgesetz der Erhebung von Vorzugslasten in Form von Beitr\u00e4gen nicht entgegenstehe, die diejenigen an den Kosten einer \u00f6ffentlichen Einrichtung beteiligen, die von ihr &#8211; potentiell &#8211; einen Nutzen haben. Der Vorteil liege dabei in der M\u00f6glichkeit, den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk nutzen zu k\u00f6nnen. Auch eine unbestimmte Vielzahl oder gar alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger k\u00f6nnen dabei nach Auffassung des BVerfG zu Beitr\u00e4gen herangezogen werden, sofern ihnen jeweils ein Vorteil individuell-konkret zugerechnet werden k\u00f6nne und soweit dessen Nutzung realistischerweise m\u00f6glich erscheine. Zudem sei auch die Koppelung an das Innehaben von Wohnungen in der Annahme , das Programmangebot des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks werde typischerweise in der Wohnung in Anspruch genommen, verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Die Nutzungsm\u00f6glichkeit zu betrieblichen Zwecken rechtfertige weiter die gesonderte Inanspruchnahme von Inhabern von Betriebsst\u00e4tten und von nicht ausschlie\u00dflich zu privaten Zwecken genutzten Kraftfahrzeugen zus\u00e4tzlich zur Rundfunkbeitragspflicht im privaten Bereich. Allerdings d\u00fcrfen ein Beitragsschuldner zur Absch\u00f6pfung desselben Vorteils nicht mehrfach herangezogen werden, sodass Inhaber mehrerer Wohnungen f\u00fcr die M\u00f6glichkeit privater Rundfunknutzung nicht mit insgesamt mehr als einem vollen Rundfunkbeitrag belastet werden d\u00fcrften.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0In seinem Beitrag &#8220;Rundfunkbeitrag, Rechtsprechungsstabilit\u00e4t und neue Herausforderungen f\u00fcr die Vielfaltssicherung &#8211; Erste Anmerkungen zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Juli 2018 aus medienrechtlicher Sicht&#8221; zeigt Dr. J\u00f6rg Ukrow auf,\u00a0dass sich die Entscheidung\u00a0im Ausgangspunkt nicht zuletzt auch am bisherigen Karlsruher Massenkommunikationsmodell orientiert, dies allerdings unter prominenter Einbin\u00addung neuer, f\u00fcr die Vielfalt relevanter Medienakteure (namentlich Plattfor\u00admen) und Mechanismen (namentlich Algorithmen) fortentwickelt. Der Neuregelungsauftrag des BVerfG in Bezug auf Zweitwohnungen reichert die gesetzgeberischen Auftr\u00e4ge an den Landesgesetzgeber aus Sicht des\u00a0Verfassers\u00a0in einer die Arbeitsf\u00e4higkeit der L\u00e4nder zumindest stark belastenden, wenn nicht unter derzeitigen personellen Rahmenbedingungen ggf. \u00fcber\u00addehnenden Weise an.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/emr-sb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/EMR-Aktueles-Stichwort-BVerfG-RF-Beitrag-180718.pdf\" class=\"mtli_attachment mtli_pdf\" data-mtli=\"mtli_filesize19083kB\">Aktuelle Stichwort zur BVerfG-Rundfunkbeitragsentscheidung<\/a>\u00a0 k\u00f6nnen Sie hier abrufen.\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"absatz\">\u00a0<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Anlass des heute ergangenen Urteils des Bundesverfassungsgerichts (Urteil vom 18. 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