{"id":5122,"date":"2020-02-18T12:11:26","date_gmt":"2020-02-18T11:11:26","guid":{"rendered":"https:\/\/emr-sb.de\/?p=5122"},"modified":"2020-02-18T12:11:26","modified_gmt":"2020-02-18T11:11:26","slug":"mark-cole-msi-ref","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/emr-sb.de\/gb\/mark-cole-msi-ref\/","title":{"rendered":"Prof Dr. Mark D. Cole in den Expertenausschuss &#8220;Media Environment and Reform&#8221; des Europarates berufen"},"content":{"rendered":"<p>Prof Dr. Mark D. Cole, wissenschaftlicher Direktor des Instituts f\u00fcr Europ\u00e4isches Medienrecht (EMR) wurde als Experte in den Ausschuss &#8220;Media Environment and Reform&#8221; des Europarates berufen. Unter der Aufsicht des\u00a0Steering Committee on Media and Information Society (CDMSI) wird das Expertenkomitee, das aus dreizehn Mitglieder, zusammengesetzt aus Vertretern aus sieben Mitgliedstaaten der EU und sechs unabh\u00e4ngigen Sachverst\u00e4ndigen, besteht, vor allem Aufgaben im Zusammenhang mit den Auswirkungen der sich wandelnden Medienlandschaft auf die Meinungs- und Informationsfreiheit wahrnehmen.\u00a0<\/p>\n<p>Hierzu geh\u00f6rt vor allem die Erarbeitung eines Empfehlungsentwurfs, der Leitlinien f\u00fcr die Medienregulierung und-politik zum Umgang mit Risiken enth\u00e4lt, die sich aus der ver\u00e4nderten Nutzungstendenz weg von etablierten Medienkan\u00e4len hin zu sozialen Netzwerken ergeben und sich unter anderem in Ph\u00e4nomenen wie Meinungsmanipulation, Fehlinformation und Vertrauensr\u00fcckgang manifestieren. Auf der Grundlage der bestehenden Standards des Europarates und der einschl\u00e4gigen Rechtsprechung des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs f\u00fcr Menschenrechte zur Meinungs- und Informationsfreiheit soll dabei ein Vorschlag erarbeitet werden, der innerhalb der Mitgliedstaaten des Europarates einheitlich angewendet werden kann. In Bezug auf die Gefahren\u00a0 von Wahlbeeinflussung, soll der Expertenausschuss auch den Entwurf einer Empfehlung vorbereiten, die sich mit der medialen Kommunikation und Berichterstattung im Umfeld von Wahlen besch\u00e4ftigt.\u00a0<\/p>\n<p>Auf der Agenda des Komitees steht au\u00dferdem die Erstellung von Leitlinien zu den regulatorischen und politischen Anforderungen, die vor dem Hintergrund der Meinungs- und Informationsfreiheit unter Ber\u00fccksichtigung der Bed\u00fcrfnisse der Nutzer im Zusammenhang mit der Priorisierung von Inhalten von \u00f6ffentlichem Interesse auf relevanten sozialen Netzwerken, Suchplattformen und anderen Nachrichtenaggregatoren zu stellen sind.<\/p>\n<p>Unter F\u00fchrung von Prof. Dr. Cole hat sich das EMR j\u00fcngst mit einer Reihe von Fragestellungen rund um diese Thematiken einer sich wandelnden Medienlandschaft befasst, darunter insbesondere in der Studie &#8220;Cross-Border Dissemination of Online Content&#8221;, die in K\u00fcrze in der Schriftenreihe der Landesanstalt f\u00fcr Medien NRW erscheinen wird. Cole sagte hierzu, er f\u00fchle sich\u00a0geehrt, dem Expertenausschuss beizutreten und die Gelegenheit zu haben, die zuk\u00fcnftige Politik in diesen Bereichen mitzugestalten, die f\u00fcr unser modernes Leben schnell so relevant geworden sind.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Foto: (c) Michel Brumat &amp; University of Luxembourg<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof Dr. Mark D. Cole, wissenschaftlicher Direktor des Instituts f\u00fcr Europ\u00e4isches Medienrecht (EMR) wurde als Experte in den Ausschuss &#8220;Media Environment and Reform&#8221; des Europarates berufen. 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