{"id":7166,"date":"2024-08-02T09:50:12","date_gmt":"2024-08-02T07:50:12","guid":{"rendered":"https:\/\/emr-sb.de\/?p=7166"},"modified":"2024-08-02T09:51:00","modified_gmt":"2024-08-02T07:51:00","slug":"7166-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/emr-sb.de\/gb\/7166-2\/","title":{"rendered":"Intendanten des Deutschlandfunks und Bayerischen Rundfunks beteiligten sich am Symposium des Instituts f\u00fcr Urheber- und Medienrecht (IUM) in Kooperation mit dem EMR"},"content":{"rendered":"<p>Am 5. Juli 2024 veranstaltete das <a href=\"https:\/\/www.urheberrecht.org\/institut\/\">Institut f\u00fcr Urheber- und Medienrecht (IUM)<\/a>\u00a0in Kooperation mit dem Institut f\u00fcr Europ\u00e4isches Medienrecht (EMR) ein <a href=\"https:\/\/emr-sb.de\/events\/symposium-des-ium-in-kooperation-mit-dem-emr\/\">Symposium zum Thema \u201ePerspektiven und Entwicklung der \u00d6ffentlich-Rechtlichen nach dem Bericht des Zukunftsrates\u201c<\/a>. Bei der gelungenen Veranstaltung, an der auch die Intendantin des Bayerischen Rundfunks und der Intendant des Deutschlandradios teilnahmen, konnten vielseitige Diskussionen gef\u00fchrt werden. Dar\u00fcber hinaus konnten erste exklusive Einblicke in den aktuellen Diskussionsstand der Rundfunkkommission der L\u00e4nder zur Entwicklung des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks gewonnen werden.<\/p>\n<p>Knapp ein halbes Jahr nachdem der von den L\u00e4ndern eingesetzte Rat f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Entwicklung des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks \u2013 der Zukunftsrat \u2013 seinen Bericht vorgelegt hat, wurde auf der Tagung nun eine erste Bestandsaufnahme zur Zukunft des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks vorgenommen. Die Feststellungen und Empfehlungen des Zukunftsrats wurden vor dem Hintergrund bereits gefasster Beschl\u00fcsse und Reformvorhaben der L\u00e4nder diskutiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/emr-sb.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IUM-Symposium-20240705-Raue-Wildermuth-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7167\" src=\"https:\/\/emr-sb.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IUM-Symposium-20240705-Raue-Wildermuth-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"967\" height=\"544\" srcset=\"https:\/\/emr-sb.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IUM-Symposium-20240705-Raue-Wildermuth-scaled.jpg 2560w, https:\/\/emr-sb.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IUM-Symposium-20240705-Raue-Wildermuth-300x169.jpg 300w, https:\/\/emr-sb.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IUM-Symposium-20240705-Raue-Wildermuth-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/emr-sb.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IUM-Symposium-20240705-Raue-Wildermuth-768x432.jpg 768w, https:\/\/emr-sb.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IUM-Symposium-20240705-Raue-Wildermuth-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/emr-sb.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IUM-Symposium-20240705-Raue-Wildermuth-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/emr-sb.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IUM-Symposium-20240705-Raue-Wildermuth-1080x608.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 967px) 100vw, 967px\" \/><\/a><span style=\"color: #808080;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\"> Intendant des Deutschlandradios Stefan Raue (links), Prof. Dr. Michael Gr\u00fcnberger (mitte), Intendantin des Bayerischen Rundfunks Dr. Katja Wildermuth (rechts)&#8221;<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><strong>Dr. Katja Wildermuth, Intendantin des Bayerischen Rundfunks,<\/strong>\u00a0und <strong>Stefan Raue, Intendant des Deutschlandradios,<\/strong>\u00a0bereicherten das Symposium um die \u201eInnenperspektive\u201c zweier Rundfunkanstalten. Konkret lehnte Wildermuth die Empfehlung des Zukunftsrats ab, innerhalb der ARD eine zentrale Organisation zu schaffen, in der \u00fcberregionale Aufgaben wie eine gemeinsame Verwaltung und Technik sowie eine gemeinsame Programmsteuerung f\u00fcr Das Erste geb\u00fcndelt werden sollen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gab <strong>Heike Raab, Medienstaatssekret\u00e4rin in Rheinland-Pfalz<\/strong>, exklusive Einblicke in die laufende Diskussion der Rundfunkkommission der L\u00e4nder. Zum einen erw\u00e4gen die L\u00e4nder, die von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vorgeschlagene Erh\u00f6hung des Rundfunkbeitrags k\u00fcnftig per Verordnung umzusetzen. Derzeit m\u00fcssen bei Beitragserh\u00f6hungen alle 16 Landesparlamente den Staatsvertr\u00e4gen zustimmen, in denen eine Beitragsanpassung durch die Ministerpr\u00e4sidenten vereinbart wurde. Dadurch soll den L\u00e4ndern zwar nach wie vor erm\u00f6glicht werden, Einspruch gegen die Empfehlung der KEF einzulegen. Gleichzeitig w\u00fcrde der Einspruch eines einzelnen Landes nicht mehr ausreichen, um eine Beitragserh\u00f6hung zu verhindern. Damit w\u00fcrde die Empfehlung der KEF gest\u00e4rkt. Zum anderen denken die L\u00e4nder \u00fcber die Einrichtung eines Medienrates f\u00fcr den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk nach dem Vorbild des Office of Communications (Ofcom) im Vereinigten K\u00f6nigreich nach. Dieser soll alle zwei Jahre \u00fcber die Erf\u00fcllung des Auftrags durch die \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten berichten. Zudem arbeiten die L\u00e4nder an einer weiteren Empfehlung des Zukunftsrates, n\u00e4mlich der St\u00e4rkung der Gremienkontrolle. Die Verwaltungsr\u00e4te der Rundfunkanstalten sollen k\u00fcnftig st\u00e4rker fachlich besetzt werden.<\/p>\n<p>Das EMR dankt dem Institut f\u00fcr Urheber- und Medienrecht f\u00fcr die Kooperation und wird die Entwicklung der \u00d6ffentlich-Rechtlichen weiter begleiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 5. Juli 2024 veranstaltete das Institut f\u00fcr Urheber- und Medienrecht (IUM)\u00a0in Kooperation mit dem Institut f\u00fcr Europ\u00e4isches Medienrecht (EMR) ein Symposium zum Thema \u201ePerspektiven und Entwicklung der \u00d6ffentlich-Rechtlichen nach dem Bericht des Zukunftsrates\u201c. 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