Kategorie: Aktuelle Meldung

Nun auch als VoD: Time to reflect – approaches for a new EU media policy

Zeit zum Reflektieren und Ansätze für eine neue Medienpolitik zu finden, nahmen sich gestern hochrangige Experten aus der Medienbranche und Medienwissenschaft. Anlass war die Veranstaltung “Time to reflect – approaches for a new EU media policy”, die vom Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) in Kooperation mit den Ländern organisiert wurde. Die Focus Session war dabei Teil der digitalen Konferenzreihe “Pluralism and Responsibility. Media in the Digital Society!”, die vom Bundesministerium für Kultur und Bildung (BKM) anlässlich des deutschen EU-Ratsvorsitzes in Kooperation mit einigen ausgewählten Einrichtungen aus dem Bereich der Medienwissenschaft organisiert wurde. Die englischsprachige Serie läuft noch bis zum 29. Oktober 2020 und besteht aus einer Auftaktveranstaltung , fünf Fokussitzungen  und einer Abschlussveranstaltung. Die Focus Session des EMR und der Länder widmete sich dabei der spannenden Frage, ob der neue deutsche Medienstaatsvertrag ein Modell für EU-weite Plattform- und Intermediärsvorschriften sein und / oder “best practices” für andere EU-Mitgliedstaaten bereitstellen könnte sowie damit, ob auf europäischer Ebene in Zukunft eher ein horizontaler als ein sektorspezifischer Regulierungsansatz erforderlich sein wird.  Akteure aus der Medienbranche betrachteten unter der Moderation von Prof. Dr. Stephan Ory, Direktor des EMR, einzelne Elemente des Medienstaatsvertrags aus verschiedenen Blickwinkeln:  Carine Lea Chardon (ZVEI), die sich mit Benutzeroberflächen aus der Perspektive von Regulierung, Anbietern und Nutzern befasste;  Grégoire Polad (ACT), der der Frage nachging, ob es in Zukunft einer strengeren Regulierung von Video-Sharing-Plattformen und einer Abkehr von Selbstregulierungsmechanismen bedarf  Michael Neuber (Google Germany), der über die praktische...

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“Aktive Sicherung von lokaler und regionaler Vielfalt – ein coronafestes, mit EU-Recht vereinbares Gebot des Verfassungsrechts” – Ein Gastbeitrag von Dr. Jörg Ukrow im Geschäftsbericht 2019 der TLM

Die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) veröffentlichte ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2019 unter dem aktuellen Jahresthema “Kompetenzen fördern – Strategien entwickeln – Innovationen wagen”. In einem informativen Gastbeitrag von Dr. Jörg Ukrow, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Instituts für Europäisches Medienrecht, unter dem Titel „Aktive Sicherung von lokaler und regionaler Vielfalt – ein coronafestes, mit EU-Recht vereinbares Gebot des Vefassungsrechts“ wurden die Systemrelevanz regionaler und lokaler Medien, das Zusammenspiel von Medienfreiheit und EU-Recht, sowie mögliche Maßnahmen zu Vielfaltsförderung beleuchtet. Dabei lag ein besonderes Augenmerk des Beitrags auf der herausfordernden Situation der Ausdünnung der Medienvielfalt im lokalen und regionalen Raum. Des Weiteren skizziert...

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Heutige Veranstaltung zu Perspektiven und Herausforderungen zu Datenökonomie, KI und geistigem Eigentum

Ein starkes und ausgewogenes System des Schutzes von geistigem Eigentum ist, gerade zur Bewältigung der COVID19-Pandemie, eine entscheidende Voraussetzung für Innovation und eine positive wirtschaftliche Entwicklung in Europa.Welche Herausforderungen ergeben sich aktuell und in der Zukunft durch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz für die Datenwirtschaft und für die Rechte des geistigen Eigentums? Dieser Frage ging die heutige Veranstaltung Datenökonomie, KI und geistigem Eigentum – Perspektiven und Herausforderungen sowie der anschließende Workshop “Urheberrecht 2030” nach, die als Teil der digitalen Konferenzreihe anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft vom Bundesministerium für Kultur und Bildung organisiert wurde. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter sowie hervorragende Expertinnen und Experten tauschten sich...

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Rückblick „Update on European Media Law 2020“ mit Online-Inhalten

Unser zurückliegendes Online Seminar „Update on European Media Law 2020“ gewährte im Mai spannende Einblicke in das Arbeitsprogramm der neuen Europäischen Kommission zu Medien und audiovisuellen Mediendiensten sowie die EU-Initiativen bezüglich Online-Plattformen. Aus gegebenem Anlass fand die gemeinsam vom Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) und der Europäische Rechtsakademie (ERA) Trier veranstaltete “Annual European Media Law Conference” nicht wie üblich in Brüssel statt, sondern in Form einer Digitalkonferenz. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf zwei im Rahmen der Konferenz aufgezeichneten Inhalte hinweisen, die nun zum Abruf für alle Interessierten frei verfügbar sind:   Abrufbare Video-Inhalte 2020 Die Aufzeichnung des...

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